Slide background
Slide background

Aktuelles

  • Unser Team Flüsse und Auen hat ein wissenschaftliches Research-Paper zur Nebenrinne in der Emmericher Ward im Journal „International Review of Hydrobiology“ unter dem Titel „Initial biological development of a newly established side channel at the Lower Rhine“ veröffentlicht. Anhand der Parameter Makrozoobenthos, Fische, Avifauna und Vegetation wird die ökologische und morphodynamische Entwicklung der Nebenrinne dargestellt. Hierzu werden Daten vor und nach der Fertigstellung der Nebenrinne verglichen.

    Das Paper ist auf zu  Englisch hier zu finden:
    Bei Hydrobiology weiterlesen … 

  • Was wie ein seltsames landwirtschaftliches Gerät aussieht, ist Teil der Kampfmittelbeseitigung. Im Naturschutzgebiet Emmericher Ward wird damit ab Freitag das Gelände abgefahren, um Metall wie etwa Weltkriegsbomben im Boden zu entdecken. Mögliche Funde werden in eine Karte eingetragen und ausgegraben.

    Dies ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Wiedervernässung der verlandeten Flutmulden und Gewässer. Diese waren im Februar von Bewuchs befreit worden. Ab Spätsommer werden die Gewässer dann wieder hergestellt. Drückt die Daumen, dass keine Bomben dort rumliegen.

    Foto: NABU-Naturschutzstation-Niederrhein

  • Die vollständige Nachricht finden Sie in unseren Pressemitteilungen.
  • Endlich ist es soweit! Am 13.1.2022 fand die Übergabe an die Firma Langenfurth statt.

    Diese führt die Gehölzarbeiten durch, die im Vorfeld zur Durchführung der Kampfmitteldetektion und der eigentlichen Bauarbeiten notwendig sind. Die Arbeiten sollen starten, sobald der Wasserstand des Rheins gesunken ist und im Februar abgeschlossen werden.

    Besprechung vor Ort (Foto: Langenfurth Baugesellschaft mbH)

     

  • Im Oktober besuchte der neue Ministerpräsident von NRW (damals noch als Verkehrsminister) Hendrik Wüst das NSG Emmericher Ward. Er interessierte sich für den erfolgreichen Bau und „Betrieb“ der Nebenrinne (LIFE Projekt „Nebenrinne Emmericher Ward“) Diese schon 2017 fertig gestellte Nebenrinne wird bereits ab Mittelwasser minus einem Meter durchströmt, ohne die Schifffahrt auf dem parallelen Rhein zu tangieren und hat sich zu einem artenreichen Flusslebensraum neben der Wasserstraße entwickelt. Projektleiter Klaus Markgraf-Maué machte deutlich, dass für die notwendige Rückkehr vielfältigen Lebens in den Rhein weitere dynamische und auch permanent durchströmte Nebenrinnen wieder hergestellt werden müssen. Auch die Wichtigkeit der geplanten Wiederherstellung des Feuchtgebietscharakters der Aue konnte dem Ministerpräsidenten deutlich gemacht werden.

    Klaus Markgraf-Maué (NABU-Naturschutzstation Niederrhein) und Dr. Heide Naderer (Landesvorsitzende NABU NRW) im Gespräch mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW).
    (Foto: Lena Wiest)

  • Die Saatstellen, an denen im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 Samen selten gewordener Pflanzenarten ausgebracht wurden, konnten einen Erfolg verzeichnen. Bei einem Großteil der Flächen konnte eine erfolgreiche Ansaat von Wiesen-Salbei beobachtet werden. Neben Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) wurden auch Samen der Kleinen Wiesenraute (Thalictrum minus), des Zierlichen Schillergrases (Koeleria macrantha) und der Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ausgesät. Wir haben uns über die Etablierung des Wiesen-Salbeis sehr gefreut und werden den Fortschritt der Flächen weiter beobachten.

    (Foto: Lena Wiest)

    (Foto: Lena Wiest)

Liebe Besucher,
wir möchten Sie darüber informieren, dass wir auf dieser Homepage Cookies einsetzen, die für deren Funktion essenziell sind und daher nicht deaktiviert werden können.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Essenzielle Cookies
Mehr Weniger Informationen