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Aktuelles

  • Die vollständige Nachricht finden Sie in unseren Pressemitteilungen.
  • Die verheerenden Niederschläge der vergangenen Wochen ließen den Rhein anschwellen und das Wasser hat nun auch die Emmericher Ward erreicht. Der Emmericher Pegel stieg auf den Höchstwert von 744 cm und die Emmericher Ward wurde fast vollständig überschwemmt.

    Die Emmericher Ward beim Sommerhochwasser 2021 (Fotos: Ortrun Heine).

     

  • Für die Genehmigung der Umsetzung der baulichen Projektmaßnahmen sind umfangreiche und detaillierte Antragsunterlagen notwendig. Diese umfassen zum Beispiel Boden- und Baugrundanalysen, Baupläne, verschiedene Gutachten und einiges mehr, insgesamt etwa 1000 Seiten. Diese konnten wir nun vervollständigen und bei der Genehmigungsbehörde einreichen. Endlich!

    Die Unterlagen müssen ordentlich sortiert und Ordner gefüllt werden.

    Origami für Fortgeschrittene: Das Falten von quadratmetergroßen Plänen.

    Bereit zum Einreichen bei der Genehmigungsbehörde (Fotos: Klara Rosemann und Thomas Chrobock).

  • Ein Ziel des Projektes ist es, den in Nordrhein-Westfalen vom Aussterben bedrohten Trauerseeschwalben (Chlidonias niger) wieder Nistmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht mittels Brutflößen, da die Art auf kleinen Inseln brütet. Die künstlichen Brutflöße wurden mit Pflanzen "verziert", die die Flöße natürlicher wirken lassen. Anschließend wurden sie per Boot auf dem ehemaligen Abgrabungsgewässer in der Emmericher Ward ausgebracht. Leider kann es mehrere Jahre dauern, bis die Trauerseeschwalben solch einen künstlichen Nistplatz annehmen. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr klappt.

    Wasserminze (Mentha aquatica) wächst auf den Flößen gut an.

    Bei starkem Wind war es nicht so einfach, das Boot in der richtigen Position zu halten.

    Fast geschafft, die Flöße sind bereit (Fotos: Klara Rosemann, Ronja Rosenberg und Pia Kraemer).

     

  • Nachdem wir im letzten Herbst bereits Samen selten gewordener Pflanzenarten in der Emmericher Ward ausgebracht haben, fand nun die Frühjahrsaussaat statt. Wie beim letzten Mal haben wir kleine Saatstellen angelegt und eine Mischung aus Samen des Wiesen-Salbeis (Salvia pratensis), der Kleinen Wiesenraute (Thalictrum minus), des Zierlichen Schillergrases (Koeleria macrantha) und der Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ausgesät. An den "alten" Saatstellen konnten wir bereits kleine Pflanzen des Wiesen-Salbeis entdecken. Darüber haben wir uns sehr gefreut und wir hoffen, dass auch die neuen Samen keimen und gedeihen.

    Eine Saatstelle wird vorbereitet.

    Vorsichtig werden die Samen ausgebracht.

     Die "wilden Tiere" in der Emmericher Ward schauen genau, was wir tun (Fotos: Thomas Chrobock).
  • Nachdem das Hochwasser in der Emmericher Ward etwas abgelaufen ist, konnte in den Auengewässern ein Fischmonitoring durchgeführt werden. Da es keinerlei Daten zur Nutzung von überschwemmten Auen des Niederrheins durch Fische gibt, waren auch die Experten der durchführenden Fachfirma sehr gespannt. Allerdings konnten – zumindest in diesem Monitoringdurchgang – nur einige wenige Fische gefangen werden. Allerdings waren weite Teile der Emmericher Ward auch noch nicht zu erreichen. Neben heimischen Arten wie Flußbarsch (Perca fluviatilis), Hasel (Leuciscus leuciscus) und Aland (Leuciscus idus) konnten auch Blaubandbärblinge (Pseudorasbora parva) nachgewiesen werden. Diese Art stammt ursprünglich aus Asien und ist seit etwa Mitte der 1980er Jahre auch in deutschen Gewässern zu finden.

     Gar nicht so einfach: Fischmonitoring im teilweise überschwemmten Auwald...

    ...und auf den überschwemmten Wiesen.

    Ein Blaubandbärbling, eine ursprünglich asiatische Fischart, seit einigen Jahren auch im Rhein zu finden (Fotos: Thomas Chrobock).

     

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