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Der Niederrhein hat eine landes- bis bundesweite Bedeutung als Brutgebiet für Uferschnepfe, Rotschenkel, Wachtelkönig, Trauer- und Flussseeschwalbe sowie verschiedene Entenarten. Als Rastgebiet hat der Untere Niederrhein eine internationale Bedeutung für überwinternde Gänse, insbesondere für die Blässgans sowie für etliche andere Wat- und Wasservogelarten und wurde deshalb 1983 als Ramsar- und EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Das EU-Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein ist das zweitgrößte Vogelschutzgebiet in NRW und eines der größten binnenländischen Vogelschutzgebiete in Deutschland. Es umfasst knapp 26.000 ha.

 

Der Untere Niederrhein liegt im nördlichen Teil der Rheinischen Bucht und erstreckt sich von Duisburg aus entlang des Rheins durch die Kreise Wesel und Kleve bis zur niederländischen Grenze bei Emmerich (rechtsrheinisch) und Kranenburg (linksrheinisch). Der Naturraum ist durch eine weite, landwirtschaftlich geprägte Flusslandschaft mit zahlreichen Abgrabungsgewässern, einigen Altarmen und kleineren sekundären Auwäldern gekennzeichnet. Der Kernbereich wurde 1983 als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung gemäß Ramsar-Konvention und als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Neben der heutigen Rheinaue gehören weitere Niederungsgebiete der ehemaligen Rheinaue wie die Düffel, die Momm-Niederung sowie die Hetter mit dem Millinger Bruch dazu.

 

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